ForexMagazin

Der Devisenhandel war früher den institutionellen Anlegern und Banken vorenthalten. Seit einigen Jahren bieten spezielle Onlinebroker auch privaten Anlegern den Handel mit Währungen an. Der Forexhandel setzt keine Unsummen als Einsatz voraus, sondern nutzt als Derivat den sogenannten Hebel. Um was es sich dabei handelt, wollen wir Ihnen an anderer Stelle erläutern. Der Devisenhandel ist mit bis zu 4,3 Billionen US-Dollars der umsatzstärkste Markt der Welt. Kein Wunder, dass immer mehr Privatanleger hier Chancen auf entsprechende Renditen sehen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um den Handel und eine Vorstellung der wichtigsten Anbieter.

Forex – eine Übersicht für Einsteiger und Fortgeschrittene

Vielleicht haben Sie sich ja schon einmal mit dem Forexhandel beschäftigt. Möglicherweise interessieren Sie sich dafür, wissen jedoch noch nicht so genau, wie und wo Sie einsteigen sollten. Die Frage nach dem „wo“ beantworten unsere ausführlichen Beschreibungen der Anbieter. Die Frage nach dem „wie“ wollen wir hier beantworten. Der klassische Devisenhandel, der Spothandel, setzt eine enorme Liquidität voraus. Am Spotmarkt erwirbt der Investor die Devise tatsächlich. Das Mindesthandelsvolumen, das Lot, beträgt das 100.000fache der kleinsten Währungseinheit. Ein Lot Euro entspricht demzufolge 100.000 Euro. Der Forex, als Gegenstück zum Spothandel, ist ein Derivatehandel. Das bedeutet übersetzt, dass der Anleger nicht die konkrete Devisenposition erwirbt, sondern nur ein abstraktes Recht daran.

Anbieter Vorteile Details
FX Pro
  • Uk Regulierung
  • Tolle Apps
  • cTrader
Details Forexanbieter
Markets.com
  • weltweit bekannt
  • preisgünstiges Trading
  • Viel Schulungsmaterial
Details Forexanbieter
etoro
  • Erfinder Social Trading
  • Riesige Community
  • Guter Service
Details Forexanbieter
varengold
  • Deutsche Regulierung
  • 100% seriös
  • toller Service
Details Forexanbieter
avatrade
  • niedrige Mindesteinzahlung
  • hoher Bonus
  • Sitz in Irland
Details Forexanbieter
xmtrader
  • 20€ Startkapital geschenkt
  • Starke Anleitungen
  • Große Softwareauswahl
Details Forexanbieter
plus500
  • 25€ Startkapital geschenkt
  • Reguliert in Großbritannien
  • mehr als 1.000 Basiswerte handelbar
Details Forexanbieter

Worauf kommt es bei der Brokerauswahl an?

Der erste Schritt in die aufregende Welt des Devisenhandels ist die Eröffnung eines Handelskontos bei einem Forexbroker. Mit der Eröffnung des Handelskontos geht eine Mindesteinlage einher, die von Broker zu Broker variiert. Als Trader wissen Sie, wie viel Geld Sie zu Beginn einzahlen möchten, als Einsteiger möchten Sie vielleicht die Einstiegsgröße erst einmal gering halten. Die Höhe der Ersteinzahlung ist bei der Brokerauswahl allerdings zunächst für einen Neuling nicht das entscheidende Thema, ebenso wenig wie die Höhe des Bonus auf die Ersteinlage. Fortgeschrittene wissen, dass der Bonus eine attraktive Zusatzleistung ist, die es ermöglicht, mit fremdem Geld zu traden. Als aktiver Trader haben Sie sich schon mit den unterschiedlichen Anbietern vertraut gemacht, als Einsteiger steht die Frage im Raum, nach welchen Kriterien ein Handelskonto ausgewählt werden sollte.

Für beide, Einsteiger und Aktive, spielt die Ausbildung und die Weiterbildung eine entscheidende Rolle für den erfolgreichen Handel. Grundsätzlich sollte der Broker ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellen. Nur so besteht die Möglichkeit, sich mit der Thematik vertraut zu machen und die unterschiedlichen Handelsstrategien zu testen. Für Einsteiger sind Webinare und Videotutorials für die ersten Schritte im Forexhandel entscheidend. Fortgeschrittene Investoren legen häufig Wert auf weiterführende Webinare, Präsenzseminare und Informationen, die deutlicher in die Tiefe gehen, als die Einführungsveranstaltungen. Bevor Sie mit dem Handel mit echtem Geld starten, liegt der Schwerpunkt auf dem Demokonto.

Die Höhe des Hebels oder die Anzahl der handelbaren Währungspaare sind zunächst sekundär. Für fortgeschrittene Anleger spielen diese Informationen allerdings eine wesentliche Rolle, weshalb wir darauf noch ausführlich eingehen werden. Immerhin entscheidet die Höhe des Hebels über den Kapitaleinsatz und die Brokercourtage über die Rendite des einzelnen Trades.

Der Hebel als Grundlage

Im Forex- oder kurz FX-Geschäft handelt es sich um Hebelgeschäfte. Der Hebel wird vom Broker jeweils vorgegeben. Er bewegt sich in der Regel zwischen 1 : 50 und 1 : 200 und bestimmt, wie hoch Ihr Einsatz, die Margin, ist. Beträgt der Hebel 1 : 200 und Sie möchten eine Position USD / EUR handeln, liegt Ihr Einsatz bei 500 Euro. Dies macht den Forexhandel aus: hohe Gewinne bei vergleichsweise niedrigen Einsätzen. Die Broker unterscheiden sich in der Höhe der möglichen Handelsvolumina. Neben einem Lot bieten einige der Dienstleister auch noch Mini- und Microlots an, Einheiten von 10.000 und 1.000.

Die Hebel sind nicht einheitlich, sondern richten sich je nach gehandeltem Währungspaar und werden von den Brokern unterschiedlich angesetzt. Während Anleger bei klassischen Börsengeschäften auf einen Kursanstieg hoffen, bietet der Forexhandel auch die Option, auf fallende Kurse zu setzen. Entwickelt sich der Trade zu Ihrer Zufriedenheit, partizipieren Sie am Gewinn aber nicht nur prozentual in Höhe des Hebels, sondern in vollem Umfang. Gekürzt wird der Ertrag lediglich um den Spread, die Courtage für den Broker. Der Spread steht bereits vor dem Trade fest und wird auf der Grundlage der Veränderung der letzten Nachkommastelle, dem Pip, ermittelt.

Unterschiedliche Brokervarianten

Im Forexhandel wird zwischen zwei Brokertypen unterschieden. Die eine Gruppe, die Marketmaker, stellen die Zielkurse selbst, die Bezeichnung dafür lautet Dealing Desk. Die andere Gruppe bietet ihren Kunden ein sogenanntes Non-Dealing Desk an. In diesem Fall wird die Order des Kunden in den Markt weitergegeben. Der Vorteil liegt darin, dass deutlich mehr Marktteilnehmer vorhanden sind, welche auf die Offerte des Traders eingehen können, der Trade kommt unter Umständen deutlich schneller zustande.

Die Besteuerung der Gewinne – ein Thema für sich

Die meisten Broker sitzen im Ausland. Der Forexhandel fällt in die Kategorie des Derivatehandels. Die Gewinne unterliegen damit der Abgeltungssteuer. Ausländische Forexbroker leisten im Gegensatz zu deutschen Finanzdienstleistern den Finanzbehörden jedoch keine Amtshilfe, in dem sie die Abgeltungssteuer gleich einbehalten und weiterleiten. Die Versteuerung der Gewinne aus Forextrades obliegt dem Anleger. Sie erfolgt im Rahmen der Anlage KAP respektive AUS zur Einkommensteuererklärung.

Der Vorteil bei der Besteuerung im Rahmen der Einkommensteuererklärung liegt darin, dass der Steueranteil während des Jahres noch als Handelskapital zur Verfügung steht. Da die Börse, trotz aller Handelsstrategien, auch einmal andere, als die erwarteten Wege geht, sind Verluste allerdings auch nicht auszuschließen. Diese können mit den Gewinnen aus den Trades verrechnet werden, nicht jedoch mit Gewinnen aus anderen Anlageformen.

Die Topbroker im Detail

Nach dieser kurzen Einführung in den Forexhandel wollen wir Ihnen natürlich ein detailliertes Profil der Topbroker nicht vorenthalten. In der jeweiligen Rubrik finden Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen Anbietern, die Highlights und die Rahmenbedingungen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen auch die gängigsten Handelsplattformen vor. Nicht jeder Broker hat seine eigene Plattform entwickelt, es gibt neben den Eigenprodukten auch standardisierte Plattformen, welche sich in den vergangenen Jahren übergreifend als stabil und zuverlässig etabliert haben. Der Faktor Zeit spielt im Forex eine Rolle und kein Trader möchte auf ein Tool zurückgreifen, welches „hängt“.